SCHULBETRIEB AB 22.11.2021

 

Aufgrund der aktuellen Coronalage hat die Regierung beschlossen, dass ab Montag der nächste allgemeine Lockdown in Kraft tritt. Die gute Nachricht ist: Die Schulen bleiben geöffnet, für alle, die sie brauchen.

Diesbezüglich haben ich und das LehrerInnenteam eine klare Haltung: ALLE Kinder brauchen die Schule! Sie selbst haben möglicherweise in den vergangenen eineinhalb Jahren erlebt, was den Kindern und Jugendlichen abgegangen ist, als sie die Schule nicht mehr regelmäßig besuchen konnten. Ich getraue mich zu sagen, dass in den vergangenen Phasen des Distance Learning unsere PädagogInnen mit hohem  Engagement den Schülerinnen und Schülern die bestmögliche Lernbetreuung geboten haben. Dennoch ist es unsere feste pädagogische Überzeugung, dass der Präsenzunterricht nicht zu ersetzen ist. Die Schule ist für die heranwachsenden Kinder und Jugendlichen ein wichtiger Ort der Begegnung und des sozialen Lernens. Daher sind wir sehr froh, dass der Präsenzunterricht trotz der allgemein schwierigen Coronasituation vorläufig noch weitergeführt werden kann.

 

Hier sind die wichtigsten Infos zum Unterrichtsbetrieb ab Montag, dem 22.11.2021

 

  • Der Stundenplan bleibt aufrecht.
  • Eltern und Erziehungsberechtigte haben die Möglichkeit, ihre Kinder ohne ärztliches Attest zu Hause zu lassen. Wenn Sie Ihr Kind nicht in die Schule schicken, melden Sie uns dies bitte in einem kurzen formlosen Mail: sekretariat@mshoechst.onmicrosoft.com
  • Schülerinnen und Schüler, die aufgrund des Wunsches der Eltern der Schule fernbleiben, können sich über die Stoffgebiete bei den zuständigen Lehrpersonen informieren. Es findet jedoch kein flächendeckendes Distance Learning statt, da der Unterricht grundsätzlich in Präsenz stattfindet.
  • Der verpflichtende Mund-Nasen-Schutz gilt für alle Schülerinnen und Schüler und alle Lehrpersonen sowie das Verwaltungspersonal nun im gesamten Schulgebäude (auch in der Klasse).
  • Die geplanten Testungen aller ungeimpften und geimpften Schüler und Schülerinnen bleiben aufrecht. Ab Montag, dem 29.11. werden dann wöchentlich zwei PCR-Testungen und eine Antigentestung durchgeführt.

 

Ich wünsche Ihnen und uns allen, dass wir gut und vor allem gesund durch die kommenden Wochen kommen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dir. Dietmar Bickel
 

NEUE REGELUNG SICHERHEITSPHASE

 

Aufgrund der aktuellen Infektionslage gilt ab dem 15.11. bis zum 28.11. an allen Mittelschulen eine zweiwöchige Sicherheitsphase. Hier sind die wichtigsten Änderungen im Überblick:

 

  • FFP2-Pflicht für alle Schüler*innen: In den Räumen außerhalb der Klasse müssen die Schüler*innen weiterhin den MNS tragen. Neu ist nun, dass in der Schule nur noch FFP2-Masken erlaubt sind. Leider kommt es immer wieder vor, dass Kinder in der Früh ohne Maske in die Schule kommen. Diesbezüglich möchte ich Sie daher um Unterstützung bitten. Geben Sie Ihrem Kind am Morgen bitte verlässlich eine FFP2-Maske mit in die Schule bzw. überprüfen Sie, ob die Maske dabei ist.
  • Die 3mal wöchentlichen Testungen (2x AG - 1x PCR) sind wieder für alle Schüler*innen verpflichtend. Ausnahme: Genesene Kinder, deren Erkrankung weniger als 60 Tage zurückliegt, sollen am PCR-Test nicht teilnehmen. Diese Kinder machen 3x wöchentlich einen AG Test.
  • Der Ninja-Pass ist für ungeimpfte Schüler*innen von 12-15 Jahren in der Öffentlichkeit gleichwertig mit einem 2G-Nachweis.
  • Elterngespräche können nur noch in Ausnahmefällen in Präsenz geführt werden. Die Abhaltung bereits terminisierter Gespräche klären Sie bitte mit den betreffenden Lehrpersonen ab.
  • Die Abhaltung von Schulveranstaltungen, Exkursionen und das Einladen von externen Personen (z.B. bei Workshops) ist vorläufig leider nicht mehr möglich.

 

Über die Regelungen nach dem 28.11. folgen weitere Infos.

Informationen zum C19-Antigen-Selbsttest:

Jeden Montag, und Donnerstag C19-Antigen-Selbsttestungen (kostenlos)

Diese Testungen können von den Schüler*innen schmerzfrei und selbständig durchgeführt werden.
Innerhalb von 15 Minuten liegt das Ergebnis vor.

Damit Ihr Kind diese Testung machen kann, benötigen wir Ihre unterschriebene Einverständniserklärung (siehe unten).
Bitte drucken Sie die Erklärung aus und geben Sie diese Ihrem Kind unterschrieben mit in die Schule.
Ohne diese Erklärung darf Ihr Kind nicht ins Schulgebäude und muss von Ihnen zuhause unterrichtet werden. Details im Brief, den Sie über Schoolfox erhalten haben. [klick]
 [Einverständniserklärung deutsch] [in verschiedenen Sprachen]


   Hier finden Sie nähere Informationen zum Selbsttest: 
   - [Videokurzanleitung]
   - [Infofolder]
   - [Brief Bundesminister Dr. Heinz Faßmann]
 

Anleitung zum C19-Antigen-Selbsttest in verschiedenen Sprachen

[AL]     [AR]     [BKS]     [D]     [E]     [RO]      [SLO]     [H]    [TR]

Häufig gestellte Fragen (Auswahl)

Vollständige Liste: BM Bildung, Wissenschaft und Forschung [pdf]

Warum müssen alle Schüler*innen, die am Präsenzunterricht teilnehmen wollen, an den Antigen-Selbsttestungen teilnehmen?

Es gehört zu unser aller Verantwortung, alles dafür zu tun, dass Schule auch in Zeiten der Pandemie ein möglichst sicherer Ort bleibt. Ohne die Möglichkeit zur regelmäßigen, flächendeckenden Durchführung von Selbsttests an der Schule wäre ein Präsenzbetrieb nach wie vor nicht möglich. Nur durch diese Testungen spannt sich jenes Sicherheitsnetz für alle im Schulbetrieb, das wir benötigen.
Die an den Schulstandorten stattfindenden anterio-nasale Selbsttests geben Schüler*innen sowie schulischem Lehr- und Verwaltungspersonal Klarheit über die Infektionslage am Schulstandort. Die Tests werden von den Schüler*innen zu Beginn eines Schultages in der Regel im Klassenverband durchgeführt und sind Voraussetzung für die Teilnahme am Unterricht bzw. die Inanspruchnahme von Betreuung. Lehrpersonen unterstützen die Kinder und Jugendlichen bei der Durchführung.

Was ist der Antigen-Selbsttest?

Der Covid-19-Antigen-Selbsttest kann wie auch andere Schnelltests innerhalb von nur 15 Minuten Aufschluss darüber geben, ob die Testperson zum Zeitpunkt der Testung mit Corona infiziert ist oder nicht.
Der Selbsttest kann durch seine Schnelligkeit und die einfache Durchführung im Schulbetrieb einen wesentlichen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten. Neu an diesem Schnelltest ist, dass er von der Testperson selbst durchgeführt werden kann.
Mit einem Antigen-Schnelltest können vor allem Personen mit hoher Virenlast ausfindig gemacht werden – also genau jene Personen, von denen eine Ansteckungsgefahr für das direkte Umfeld ausgeht. Mit den Tests findet man also nicht alle Infizierten, aber den Großteil von ihnen, und zwar gerade jene, die in der Schule Spreader werden könnten.

Welcher Test (Firma, Name, Produkt) wird verwendet?

Die Schüler*innen, Lehrkräfte sowie das Verwaltungspersonal verwenden den SARS-CoV-2-Antigenschnelltest von ACON („Flowflex“).
Dabei handelt es sich um Anterio-Nasal-Tests, die Handhabe wird in den Anleitungsdokumenten auf der Website des BMBWF genau erläutert [www.bmbwf.gv.at/selbsttest].

Wann und wie oft werden die Selbsttests an Schulen durchgeführt?

Derzeit werden die Tests für alle (auch für geimpfte und genesene Schüler*innen) am Montag und Donnerstag in der ersten Stunde durchgeführt.
Alle Lehrpersonen (auch geimpfte und genesene) müssen sich Montag, Mittwoch und Freitag vor Stundenanfang testen.

Dies kann sich je nach Sicherheitsstufe ändern.

Warum kann die Testperson den Test selbst durchführen?

Der Tupfer muss nicht mehr tief in die obere Nasenhöhle eingeführt werden, sondern nur mehr 2 Zentimeter tief in jedes Nasenloch. Diese einfache Anwendung ermöglicht es, dass auch ein Laie den Test durchführen kann. Damit hat der Antigen-Selbsttest gegenüber anderen Schnelltests einen zentralen Vorteil in der Durchführung.

Können auch kleine Kinder bzw. Sonderschüler*innen den Selbsttest selbstständig, zuverlässig und sicher durchführen?


In der Volks- und Sonderschule sowie in der Sekundarstufe I werden Schüler*innen bzw. deren Lehrpersonen im Bedarfsfall von Schulärzt*innen bei der Durchführung der Selbsttests unterstützt. Die Antigen-Selbsttests für diese Schulstufen sind als Selbsttests für die Anwendung von medizinischen Laien zugelassen und derart konzipiert, dass sie sprichwörtlich „kinderleicht“ und mit Unterstützung der Lehrkräfte problemlos durchzuführen sind.

Sind für Schüler*innen ausschließlich die von der Schulbehörde zur Verfügung gestellten Selbsttests zulässig oder können auch andere Tests vorgelegt werden?

 

Grundsätzlich gilt, dass nur die von der Schulbehörde zur Verfügung gestellten Tests als „Eintrittstests“ für den Schulbesuch zulässig heranzuziehen sind, die vor Ort an der Schule von den Schüler*innen durchzuführen sind. Dem gleichzuhalten ist jedoch ein am selben Tag an einer Teststraße, in einer Apotheke, etc. durchgeführter Test, über dessen Ergebnis ein schriftlicher Nachweis in die Schule mitgebracht wird.

 

Warum wird ein gültiger PCR-Test (nicht älter als 2 Tage) nicht als Ersatz für den Selbsttest anerkannt?

Der Selbsttest an der Schule dient für den Nachweis, dass zum Zeitpunkt der Testung keine Infektion vorliegt.

Dürfen Schüler*innen ihren negativen Test mit nach Hause nehmen?

 

 

Nein.
Das Material der Antigen-Selbsttests wird unmittelbar nach Verwendung entsorgt.

Dürfen Schüler*innen, die den Test machen wollen, aber aus gesundheitlichen Gründen nicht machen können und dafür auch ein ärztliches Attest erbringen dennoch am Präsenzunterricht teilnehmen?

 

 

Nein.
Wenn die für die Durchführung an der Schule vorgesehene Testung objektiv nicht möglich ist (z. B. wegen einer medizinischen Behandlung nach einem Nasenbeinbruch oä.), kann leider das für einen Präsenzbetrieb notwendige Schutzniveau für alle in der Schule nicht aufrechterhalten werden. Eine Teilnahme am Präsenzunterricht wäre daher nur möglich, wenn dieses durch andere Maßnahmen aufrechterhalten werden könnte.

 

Welchen Nachweis müssen Kinder/Jugendliche erbringen, um eine Covid-19-Erkrankung in den letzten 6 Monaten zu belegen? Gilt auch der Absonderungsbescheid?

Um eine Covid-19-Erkrankung in den letzten sechs Monaten zu belegen, gibt es drei Möglichkeiten:

  • eine ärztliche Bestätigung, die eine überstandene Infektion innerhalb der letzten sechs Monate belegt,

  • ein Nachweis über neutralisierende Antikörper für einen Zeitraum von sechs Monaten,

  • der Absonderungsbescheid, falls dieser als Begründung auf die ärztliche Bestätigung einer überstandenen Infektion oder einen Nachweis über neutralisierende Antikörper Bezug nimmt.

 

Was bedeutet es, dass im Beipacktext davon die Rede ist, dass der Test von „Fachpersonal“ durchgeführt werden soll, das für in-vitro Diagnostik geschult ist?

Der Test ist zum Selbsttest geeignet, wie auch Studien der Berliner-Charité und der österreichischen „Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit“ (AGES) untermauern. Aufbauend auf den Erkenntnissen dieser Studien sind CE-gekennzeichnete Antigen-Tests als Schnelltests auf Basis eines parlamentarischen Beschlusses „in Eigenanwendung“ zugelassen, sofern vom jeweiligen Hersteller oder Händler eine entsprechende Verpflichtungserklärung beim Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) abgegeben wird. Sowohl für den Test von LEPU als auch für das Produkt „Flowflex“ von ACON wurde diese abgegeben.

Welche Sicherheit bietet ein mehrere Tage alter Antigentest?

Wenn ein großer Teil der Schüler*innen regelmäßig an diesen Selbsttests teilnimmt, dann entsteht damit – in Kombination mit den geltenden Hygienemaßnahmen – ein solides, zusätzliches Sicherheitsnetz. Das Ergebnis eines Antigentests ist eine Momentaufnahme. Aber eine regelmäßige Momentaufnahme (bei ein- bis zweimal wöchentlicher Testung) von sehr vielen Personen, die viel Zeit miteinander verbringen, trägt zur Bekämpfung der Pandemie bei.

Warum muss man in der Schule eine MNS-Maske tragen, wenn ein negativer Selbsttest vorliegt? Bzw. umgekehrt: Warum sollte man Schüler/innen testen, wenn diese ohnehin MNS-Maske tragen müssen?

Für die Möglichkeit eines Präsenzunterrichts trotz Corona müssen viele Hygienevorkehrungen zusammenspielen. Je mehr Präventivmaßnahmen zusammenwirken, desto höher ist der Schutz. Das Ergebnis eines Antigentests ist eine Momentaufnahme, und es werden mit dem Test leider auch nicht alle Infizierten gefunden, sondern vor allem die Personen mit hoher Virenlast, also die sogenannten „Spreader“. Wenn ein großer Teil der Schüler*innen regelmäßig an diesen Selbsttests teilnimmt, dann entsteht damit – neben den geltenden Hygienemaßnahmen – ein solides, zusätzliches Sicherheitsnetz. Das bedeutet aber nicht, dass der Antigentest andere wichtige Hygienemaßnahmen wie das Tragen eines MNS ersetzen kann.

Können die Selbsttests auch zur Abklärung symptomatischer Personen an der Schule verwendet werden?

Nein. Der Ablauf bei Vorliegen eines Verdachtsfalls ist unverändert: Die Schulleitung kontaktiert zur Anforderung eines mobilen Teams zur Verdachtsfallabklärung von symptomatischen Personen und zur Anforderung von Screenings die Leit- bzw. Servicestelle der Bildungsdirektion.

Wie läuft die Testung an der Schule ab?

Die Antigen-Selbsttest werden in der Schule in der Regel im Klassenverband durchgeführt. Während der Testung wird im Raum gelüftet.
Grundsätzlich können die Schulen autonom entscheiden, wo sie die Testungen durchführen wollen – so ist z. B. auch ein Turnsaal möglich. Wichtig ist, dass der Raum gut gelüftet ist, der Abstand zur Testperson gewährleistet ist und alle Schüler*innen einen MNS (bzw. ab der 9. Schulstufe eine FFP2-Maske) tragen. Während der Testung wird der MNS kurz abgenommen.
Schüler*innen führen die Tests unter Anleitung von Lehrpersonen selbst durch. Jüngere Kinder benötigen bei den ersten Testdurchgängen in der Regel mehr Unterstützung und werden von ihren Lehrpersonen zu einer selbständigen Durchführung hingeführt.

Benötigen Schulen eine Einverständniserklärung der Eltern/Erziehungsberechtigten, um den Test an der Schule durchführen zu können?

Für Kinder im Alter unter 14 Jahren braucht es eine Einverständniserklärung der Eltern/Erziehungsberechtigten. Sie finden diese zum Download – auch in mehreren Sprachen übersetzt – auf der Website des BMBWF [klick]

Wo bekomme ich Unterstützung?

Falls nach Durchsicht der unterstützenden Unterlagen auf www.bmbwf.gv.at/selbsttest noch Fragen zur Durchführung offen sind, wenden Sie sich bitte an die Schulärztin/den Schularzt bzw. Ihren Kontakt in der Bildungsdirektion. Die Kontakte finden Sie ebenfalls unter www.bmbwf.gv.at/selbsttest.

Was ist zu tun, wenn das Ergebnis des Selbsttests positiv ist?

Wird eine Schülerin oder ein Schüler im Antigen-Selbsttest positiv getestet, ist das Ergebnis jedenfalls der Gesundheitsbehörde zu melden. Die Schulleitung kontaktiert die Eltern bzw. die Erziehungsberechtigten und informiert die örtliche Gesundheitsbehörde (in der Regel über die Nummer 1450) und zieht ggf. den schulpsychologischen Dienst hinzu, wenn der Zustand des Kindes dies erfordert.

Wichtiger Hinweis: Die endgültige Beurteilung, ob unter Berücksichtigung aller relevanten Faktoren eine COVID-19-Virusinfektion vorliegt und welche Maßnahmen dies erfordert (z.B. Bestätigung durch einen PCR-Test, Absonderung, Contact Tracing, etc.) obliegt der Gesundheitsbehörde. Für die Schulleitung setzt hier die Prozesskette gemäß COVID-19- Hygiene-, Präventions- und Verfahrensleitlinien ein (vgl. https://www.bmbwf.gv.at/dam/jcr:263d031e-edc9-4834-8ad8- 8de817c59015/hygieneleitfaden.pdf, S. 21, Szenario A/B).

Wie ist bei einem nicht eindeutigen Testergebnis vorzugehen?

Ein nicht eindeutiger Test sollte, wenn möglich, wiederholt werden.